Aktuelle INSA-Studie: AKK oder Habeck – wen mögen die Bürger?

Das Meinungsforschungs-Institut INSA hat den aktuellen Hype um die Grünen und deren Vorsitzenden Robert Habeck untersucht. Gleichzeitig analysiert INSA den Absturz von Annegret Kramp-Karrenbauer („AKK“), der CDU-Vorsitzenden. Die Ergebnisse machen der Union wenig Hoffnung.

63 Prozent der Männer, 51 Prozent der Frauen und damit die absolute Mehrheit (57 %) der Befragten stimmt der Aussage nicht zu, dass Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundeskanzlerin geeignet ist. Nur zwölf Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu und mehr als ein Viertel (26 %) der Befragten weiß keine Antwort auf diese Aussage.

Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, dass Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundeskanzlerin geeignet ist, von 51 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen bis auf 60 Prozent bei den ab 60-Jährigen. Nur neun bis 15 Prozent der Befragten der verschiedenen Altersgruppen stimmen der Aussage zu. Fast ein Drittel der jüngsten Altersgruppe (32 %) und jeweils ca. ein Viertel (24 bis 26 %) der anderen Altersgruppen weiß keine Antwort auf diese Frage.

Der Anteil derer, die nicht zustimmen, dass Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundeskanzlerin geeignet ist, ist bei den Wählern sonstiger Parteien (84 %) am größten, gefolgt von den Wählern der AfD (78 %), den Wählern der FDP (73 %), den Wählern der Linkspartei (71 %) und den Wählern der Grünen (70 %). Mit deutlichem Abstand stimmen 53 Prozent der SPD-Wähler dieser Aussage ebenfalls nicht zu, am kleinsten ist der Anteil bei den Wählern der Union mit 35 Prozent. Entsprechend ist der Anteil der Befragten, die zustimmen, bei den Union-Wählern (30 %) am größten, gefolgt von den Wählern der SPD (22 %). Die Anteile an „weiß nicht“-Stimmen schwanken unter den Parteien zwischen zwölf und 34 Prozent.

17 Prozent aller Befragten, 20 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen stimmen der Aussage zu, dass Robert Habeck geeignet ist, Bundeskanzler zu sein. 40 Prozent der Männer aber nur 26 Prozent der Frauen, also insgesamt 33 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Die absolute Mehrheit (51 %) der Frauen weiß keine Antwort auf diese Aussage. Dies trifft auch auf 36 Prozent der Männer und damit auf insgesamt 43 Prozent aller Befragten zu.

Mit Ausnahme der ältesten Altersgruppe erhöht sich der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, dass Robert Habeck als Bundeskanzler geeignet ist, mit zunehmendem Alter. Während 25 Prozent der 18- bis 29-Jährigen nicht zustimmen, steigt dieser Anteil bis auf 39 Prozent bei den 50- bis 59-Jährigen und sinkt dann aber auf 34 Prozent bei den ab 60-Jährigen. Entsprechend sinkt der Anteil derer, die der Aussage zustimmen, von 18 Prozent bei der jüngsten Altersgruppe bis auf 13 Prozent bei den 50- bis 59-Jährigen und steigt wiederum auf 21 Prozent bei der ältesten Altersgruppe. Auch der Anteil an „weiß nicht“-Stimmen sinkt mit zunehmendem Alter von 49 Prozent bei der jüngsten bis auf 41 Prozent bei der ältesten Altersgruppe.

Der Anteil der Befragten, die zustimmen, dass Robert Habeck als Bundeskanzler geeignet ist, ist bei den Wählern der Grünen (38 %) mit Abstand am größten und sinkt bis auf neun Prozent bei den Wählern sonstiger Parteien. Die absolute Mehrheit der AfD-Wähler (60 %) und der FDP-Wähler (55 %) stimmt der Aussage nicht zu. 38 Prozent der Union-Wähler, jeweils 36 Prozent der Wähler der Linkspartei und sonstiger Parteien, 30 Prozent der SPD-Wähler und 20 Prozent der Grünen-Wähler stimmen dieser Aussage ebenfalls nicht zu. Die relative Mehrheit der Wähler der Union (43 %), der Wähler der SPD (46 %) und der Wähler der Linken (44 %) sowie mehr als die Hälfte (51 %) der Wähler sonstiger Parteien weiß keine Antwort auf diese Aussage.

Im direkten Vergleich der Einschätzung aller Befragten zur Eignung von Annegret Kramp-Karrenbauer und Robert Habeck als Bundeskanzler/in, zeigen sich deutliche Unterschiede. Zwölf Prozent der Befragten sehen Annegret Kramp-Karrenbauer und 17 Prozent sehen Robert Habeck als geeignet an. 57 Prozent der Befragten stimmen nicht zu, dass Kramp-Karrenbauer geeignet ist, wohingegen 33 Prozent der Befragten nicht zustimmen, dass Robert Habeck geeignet ist. Während 26 Prozent der Befragten keine Antwort auf eine Eignung Kramp-Karrenbauers als Bundeskanzlerin wissen, wissen 43 Prozent der Befragten keine Antwort auf eine Eignung Habecks als Bundeskanzler. Keine Angabe machen fünf bzw. sieben Prozent.

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