Aktuelle INSA-Umfrage: CDU/CSU verlieren seit Monaten an Zustimmung – wer profitiert davon?

Die politische Lage in Berlin ist instabil. Die Volksparteien der „Großen“ Koalition verlieren seit längerer Zeit massiv an Wählerzuspruch, die Grünen und die Ränder werden stärker. Was sind die Gründe? Eine aktuelle Analyse des Meinungsforschungs-Institutes INSA gibt interessante Hinweise.

In der Sonntagsfrage des aktuellen INSA-Meinungstrends sind die Grünen und die Union mit jeweils 25 Prozent gleichauf stärkste Kraft. Mit 13,5 Prozent liegt die AfD auf Platz drei, gefolgt von der SPD mit 13 Prozent. Die FDP und Die Linke erreichen jeweils neun Prozent.

Im Vergleich zur Vorwoche gewinnt damit die Linke 1,5 Punkte und die CDU/CSU einen Punkt hinzu. Die Grünen verlieren 1,5 Punkte, während sich bei SPD, AfD und FDP keine Veränderung zeigt.

An sicheren Stimmen gewinnen die Union und die Linke jeweils einen Punkt hinzu, während die FDP einen Punkt und die Grünen zwei Punkte verlieren. Die SPD und die AfD können ihre sicheren Stimmen halten.

Der Anteil an potentiellen Stimmen erhöht sich bei der SPD um zwei Prozentpunkte. Union, AfD, FDP und Linke gewinnen jeweils einen Punkt hinzu, während die Grünen einen Punkt verlieren.

Der Anteil an nicht zu erreichenden Wählern vergrößert sich diese Woche bei den Grünen um einen Punkt. Bei CDU/CSU und SPD verringert er sich um jeweils vier Punkte, bei der FDP um drei Punkte und bei der AfD um einen Punkt. Bei der Linkspartei zeigt sich keine Veränderung.

Wo sind sie geblieben… die Stammwähler der CDU/CSU

Und wo sind die Stammwähler der SPD hin?

Wer wünscht sich eine grün-rot-rote Bundesregierung (GRR)?

Ein Fünftel der Befragten fände es gut, wenn nach der nächsten Bundestagswahl eine Koalition von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke zustande kommt. Knapp die Hälfte (49 %) der Befragten stimmt dieser Aussage nicht zu. Jeweils mehr Männer als Frauen stimmen zu (30 zu 21 %) bzw. nicht zu (53 zu 46 %), entsprechend wissen mehr Frauen als Männer keine Antwort oder machen keine Angabe (33 zu 17 %).

Je höher ihr Alter, desto mehr Befragte stimmen der Aussage nicht zu, dass sie es gut fänden, wenn nach der nächsten Bundestagswahl eine Koalition von Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke zustande kommt. Der Anteil steigt kontinuierlich von 32 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen bis auf 60 Prozent bei der ältesten Altersgruppe. Jeweils 30 Prozent der beiden jüngsten, 25 Prozent der mittleren und jeweils 23 Prozent der drei ältesten Altersgruppen stimmen dieser Aussage zu. Mit zunehmendem Alter sinkt tendenziell der Anteil an „weiß nicht“- und keinen Angaben.

BZ-NachrichtenTV: INSA-Chef Hermann Binkert mit einer aktuellen Analyse

Eines ist sicher: es bleibt spannend!

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