Buch-Tipp in BZ-Nachrichten: NSU

Der Terror von rechts und das Versagen des Staates. Mordende Neonazis, zwielichtige Agenten, überforderte Polizisten.

Jahrelang lebten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im Untergrund. Jahrelang raubten und mordeten die Terroristen, ohne gestoppt zu werden. Jahrelang hatten die Behörden keine Ahnung von dieser beispiellosen Mordserie einer nationalsozialistischen Terrorzelle. Wie war das möglich?

Diese Frage bleibt brisant, auch und gerade nach dem Urteil im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht in München.

Tanjev Schultz, der jahrelang für die Süddeutsche Zeitung über Innere Sicherheit und auch den NSU-Prozess berichtet hat und nun Professor an der Universität Mainz ist, erzählt die Geschichte des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) als erschütternde Kriminalgeschichte eines staatlichen Organversagens. Sein dramatischer Blick in die Abgründe der rechten Szene – und der deutschen Behörden – stützt sich auf die Auswertung von Tausenden Aktenseiten, Hunderten Zeugenaussagen und auf jahrelange eigene Recherchen.

Stimmen zum Buch NSU

„Die NSU-Morde sind unser 11. September.“ Harald Range, Ex-Generalbundesanwalt.

„Tanjev Schultz zeigt messerscharf: Die Behörden haben fragwürdig gearbeitet – und der rechte Terror ist bis heute keineswegs gebannt.“ Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts.

Details zum Buch NSU

  • Autor: Tanjev Schulz
  • Verlag: Droemer
  • Seiten: 576
  • ISBN: 978-3-426-27628-0
  • Preis: 26,99 Euro

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