Das politische Fieber steigt, Wahlen stehen an. Wie ist die Stimmung? Und haben die Bürger Angst vor einer neuen Dürre-Periode?

Das Meinungsforschungs-Institut INSA stellte wieder die Sonntagsfrage. Die Antwort der Bürger ist eindeutig. Obwohl es im Augenblick etwas kühler ist und ein wenig regnet wollte INSA auch wissen, ob die Deutschen Angst vor einer neuen Dürre-Periode in diesem Jahr haben. Auch hier sind die Bürger klar in ihrer Meinung.

In der Sonntagsfrage des aktuellen INSA-Meinungstrends ist die Union mit 28 Prozent stärkste Kraft. Mit 19 Prozent liegen die Grünen auf Platz zwei, gefolgt von der SPD mit 16 Prozent. Die AfD erreicht 14 Prozent, die FDP zehn Prozent und die Linke neun Prozent.

Die CDU/CSU verliert somit im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte, während die Grünen zwei Punkte hinzu gewinnen. Die SPD, die AfD und die FDP halten ihren Wert, wohingegen die Linke einen Punkt verliert.

Die Potentialanalyse zeigt, dass die Union und die Linke je einen Punkt an sicheren Stimmen verlieren. Die SPD gewinnt zwei Punkte und AfD, FDP und Grüne gewinnen jeweils einen Punkt an sicheren Stimmen hinzu.

Alle Parteien verlieren potentielle Wähler – mit Ausnahme der AfD, bei der sich keine Veränderung diesbezüglich zeigt. Bei Union, FDP und Grünen ist der Verlust mit jeweils zwei Punkten am größten. SPD und Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt.

Der Anteil an nicht zu erreichenden Wählern vergrößert sich bei der AfD diese Woche um zwei Punkte, bei CDU/CSU und FDP um jeweils einen Prozentpunkt. Bei der SPD verringert sich dieser Anteil um einen Punkt, bei der Linkspartei und den Grünen zeigen sich hier keine Veränderungen.

Haben die Bürger Angst vor den Auswirkungen einer weiteren Dürreperiode?

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) gibt an, Angst vor den möglichen Auswirkungen einer weiteren Dürreperiode in Deutschland zu haben. 29 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage nicht zu und zwölf Prozent wissen keine Antwort. Bei den männlichen Befragten liegt der Anteil derer, die zustimmen, mit 52 Prozent niedriger als bei den weiblichen Befragten mit 58 Prozent. Entsprechend liegt der Anteil derjenigen Männer, die der Aussage nicht zustimmen, mit 35 Prozent deutlich höher als der der Frauen mit 23 Prozent. Weitere 15 Prozent der Frauen und nur neun Prozent der Männer wissen hier keine Antwort.

Mit Blick auf das Alter zeigt sich die Tendenz, dass die Befragten mit zunehmendem Alter häufiger zustimmen, Angst vor den möglichen Auswirkungen einer Dürreperiode zu haben: während dies nur 47 Prozent der 18- bis 24-Jährigen angeben, steigt dieser Anteil nahezu kontinuierlich bis auf 64 Prozent bei den Befragten ab 65 Jahren. Einzige Ausnahme bildet die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen, die der Aussage mit 52 Prozent zustimmt und damit einen größeren Anteil zu verzeichnen hat als die Gruppe der 35- bis 54-Jährigen.

Mit einer absoluten Mehrheit stimmen die Wähler der CDU/CSU (62 %), der SPD (61 %), der FDP (56 %), der Linkspartei (63 %), der Grünen (65 %) und sonstiger Parteien (60 %) der Aussage zu, dass sie Angst vor den möglichen Auswirkungen einer weiteren Dürreperiode in Deutschland haben. Dies trifft jedoch nur auf 48 % der AfD-Wähler zu. Entsprechend ist der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, bei den Wählern der AfD mit 43 Prozent am größten. 36 Prozent der FDP-Wähler stimmen ebenfalls nicht zu, die Anteile der Wähler der Union, der SPD, der Linke, der Grünen und sonstiger Parteien liegen zwischen 25 und 30 Prozent.

INSA-Chef Hermann Binkert in BZ-NachrichtenTV

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