Demografie: Gerechte Rente?

Die Rente ist sicher – über das Zitat des ehemaligen Arbeitsministers Norbert Blüm lässt sich bis heute trefflich streiten. Kein Wunder: Immer mehr Rentner werden in den nächsten Jahrzehnten einer sinkenden Zahl von Erwerbstätigen gegenüberstehen. Muss das Renteneintrittsalter steigen, damit wir unser längeres Leben finanzieren können? Steuert das reiche Deutschland auf die Altersarmut zu? Und wie kann ein Rentenkonzept aussehen, das sowohl für die Generation der Babyboomer als auch für die heutige Jugend gerecht ist?

Antworten auf diese Fragen gab auf einer Veranstaltung der Körber-Stiftung der Rentenexperte Axel Börsch-Supan, Leiter des Munich Center for the Economics of Aging (MEA) sowie Mitglied bei der Expertengruppe »Demographie« der Bundesregierung. In seinem Vortrag und im Gespräch mit Alexander Hagelüken, leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, erklärte Axel Börsch-Supan auch, warum er es für gerecht hält, eine um drei Jahre höhere Lebenserwartung aufzuteilen in zwei Jahre mehr Arbeiten und ein Jahr zusätzliche Rente. Veranstaltung auch in Gebärdensprache.

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