Deutsche haben Angst vor dem Klimawandel

Kein Frühling mehr, Frostnächte, am Tag brütende Hitze und Dürre im Sommer – erleben wir in Deutschland schon den Klimawandel? Haben die Deutschen Angst vor dem Klimawandel? Die neue INSA-Studie gibt Aufschluss.

54 Prozent der Männer, 58 Prozent der Frauen und damit insgesamt 56 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass die hohen Temperaturen in dieser Woche etwas mit einem vom Menschen beeinflussten Klimawandel zu tun haben. 23 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage nicht zu. In etwa gleich viele Männer und Frauen wissen keine Antwort oder machen keine Angabe (20 % bzw. 21 %, kumuliert).

Der Anteil derer, die zustimmen, dass die hohen Temperaturen in dieser Woche etwas mit einem vom Menschen beeinflussten Klimawandel zu tun haben, ist bei den 35- bis 44-Jährigen mit 50 Prozent am kleinsten und bei den 55- bis 64-Jährigen mit 59 Prozent am größten. 16 Prozent der jüngsten Altersgruppe stimmen dieser Aussage nicht zu. Dieser Anteil steigt bis auf 25 Prozent bei den Befragten ab 35 Jahren. 17 bis 27 Prozent (kumuliert) der Befragten der unterschiedlichen Altersgruppen wissen keine Antwort oder machen keine Angabe.

Der Anteil an Befragten, die zustimmen, dass die hohen Temperaturen diese Woche etwas mit einem vom Menschen beeinflussten Klimawandel zu tun haben, ist bei den Grünen-Wählern mit Abstand am größten (80 %). Aber auch die absolute Mehrheit der Wähler der Union (54 %), der SPD (72 %), der FDP (57 %), der Linke (63 %) und der Großteil der Wähler sonstiger Parteien (46 %) stimmen dieser Aussage zu. Nur 29 Prozent der AfD-Wähler sind ebenfalls dieser Meinung, entsprechend stimmt mehr als die Hälfte der AfD-Wähler (55 %) dieser Aussage nicht zu. Die Anteile der Wähler der restlichen Parteien liegen hier zwischen elf und 30 Prozent.

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