Deutsches Institut für Menschenrechte fordert die Menschenrechte Älterer zu stärken

In Deutschland sind derzeit ca. 20 % der Bevölkerung über 65-Jährige. Viele von den über 16 Mio. über 65- Jährigen leben in verletzlichen Lebenslagen und sind auch  vielfach von Diskriminierung betroffen. Ob bei der Arbeitssuche, beim Abschluss einer Versicherung, im Pflegefall oder beim Arztbesuch: Jeder fünfte Mensch in Deutschland hat laut einer repräsentativen Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes – Partner des Bundesverband Initiative 50Plus –  bereits Situationen erlebt, in denen er wegen seines Alters benachteiligt wurde. Die Prognosen zum Thema Altersarmut speziell für Frauen sind alarmierend. Global gesehen werden die Menschenrechte Älterer vor allem hinsichtlich der Rechte auf Nahrung, Wasser, Wohnen, Eigentum und Gesundheitsversorgung bedroht oder verletzt. So wird Witwen in einigen Ländern beispielsweise das Recht auf Eigentum gänzlich verweigert. 

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen diskutieren Staaten, Nichtregierungsorganisationen, Experten und Nationale Menschenrechtsinstitutionen in der „UN Open-ended Working Group on Ageing“ über Möglichkeiten, die Menschenrechte Älterer zu stärken. Deutschland hat bezeichnenderweise in diesen Verhandlungen bislang keine aktive Rolle übernommen. 

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