Deutschlands größte 50Plus Messe wächst

Deutschlands größte 50Plus Messe startet mit 40 % gewachsener Fläche und 35 % mehr Ausstellern – von 20 bis 22. April zum 8. Mal im M,O,C, München –  Veranstalter rechnen mit 45.000 Besuchern

Was macht die “66” interessant?

Auf Verbraucherseite ist dies das Bedürfnis nach fundierter Information, direkten Expertengesprächen, Produkten und Dienstleistungen, die den konkreten Nutzen nicht nur Versprechen, sondern auch halten. Und nicht zuletzt der Wunsch, das Leben mit allen Sinnen zu genießen.  

Gewährleistet wird die Erfüllung dieser Bedürfnisse mit einem Konzept, das auf drei Säulen steht:  

  1. Säule Nummer eins: rund 300 Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen, deren Bandbreite sich von Internetsicherheit über Studienberatung, Ehrenamtseinsätze im In‐ und Ausland, Jodelkurse, Tango‐Workshops und karibischem Trommeln bis hin zu  den neuesten Forschungsergebnissen aus Medizin und Wissenschaft, konkreter Rechtsberatung und wertvollen Tipps rund um Rente‐ und Finanzen erstreckt.  
  2. Die zweite Säule sind  450 selektierte Aussteller aus 15 Themenbereichen: „Wir achten sehr darauf, dass unsere Aussteller zum Kreis der Unternehmen gehört, der verstanden hat: Nämlich dass die Zielgruppe 50plus nicht nach dem Seniorenteller, dem Seniorenauto oder Kaffeefahrten schreit, sondern nach hochfunktionalen, durchdachten Produkten und Dienstleistungen, mit entsprechendem Service die nicht zuletzt gut aussehen und Spaß machen dürfen.  Man hat es mit einer enorm vorinformierten, kritischen und erfahrenen Verbraucherschicht zu tun. Damit fühlen sich leider immer noch Teile der Wirtschaft überfordert.“ So Doris Lulay, Veranstalterin der Messe.  
  3. Und nicht zuletzt sorgt die dritte Säule mit bester Bühnenunterhaltung für gute Laune und die richtige Stimmung auf der Messe: Modenschauen, Tanzshows, Live‐Band,  Pop‐Chor und viele prominente Gäste aus dem Showgeschäft wie Uschi Glas, Jutta Speidel, Patrick Lindner , „Haindling“ Hans Jürgen Buchner und dem Politgeschehen wie Grünen Chefin Claudia Roth, Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk und Bayerns Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber, erwarten die Besucher auf der Hauptbühne der „Die 66“. 

Der Nutzen für die Aussteller liegt auf der Hand: Der Kontakt zu einer Zielgruppe, ohne die in Deutschland nichts mehr geht. Dabei geht es nicht um den reinen Vertriebsaspekt. Viele Unternehmen nutzen die Teilnahme vor allem auch dafür, im direkten Gespräch mit den Kunden Wünsche und Vorstellungen abzufragen um dieses  Wissen hinterher in Ihre Produktentwicklungen einfließen zu lassen.  

Eine Messe für die Generation 50Plus  

Ja, es stimmt, das Leben verändert sich nicht am Tag des 50. Geburtstags. Und es sind natürlich nicht alle Best Ager, 50plusser oder welchen Begriff man wählen möchte in einen Topf zu werfen.  

Aber: Irgendwann um diesen Dreh, für den einen schon mit 45, für den anderen mit 65 und für den nächsten erst mit 75, verändern sich Parameter des Lebens. Soziale, physische und psychische Aspekte. Die Kinder sind aus dem Haus oder zumindest groß und weitestgehend selbstständig, das Thema Arbeit und Karriere hat ein Ende in Sicht, oder verliert an Wichtigkeit, die eigenen Eltern werden alt, und das Bewusstsein für sich selbst, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse die über lange Zeit an zweiter, dritter oder vierter Stelle standen, wächst.

Im Kopf, im Kalender, im Haus und bei vielen auch im Geldbeutel entsteht Spielraum: Für die Umsetzung neuer und alter Ideen, für neue Hobbies, neue Ämter, neue Aufgaben. Es tauchen aber auch neue Themen, neue Fragestellungen auf:   

Essentielles wie:

  • Soll es nur ein Hausumbau sein, oder wäre eine Wohnung in der Stadt wie zu Studentenzeiten auch mal wieder schön? 
  • Mit welchen Methoden kann ich mich finanziell langfristig absichern? Wie gehen wir mit der zunehmenden Unselbstständigkeit der eigenen Eltern um? 
  • Was will ich tun, um körperlich so fit zu bleiben wie ich mich heue fühle? Will ich im Ruhestand noch arbeiten, wenn ja, was und wo?  

Und weniger essentielles:  

  • Will ich mit dem Fahrrad die Wüste Sinai bereisen oder lieber auf einem Luxuskreuzer die Weltmeere entdecken? 
  • Wie komme ich an die besten Opernkarten?  
  • Will ich Sport lieber alleine oder in der Gruppe machen? Usw.  

Für alle diese Fragen stehen auf der „Die 66“ Experten bereit, die Möglichkeiten aufzeigen, Antworten geben und Lösungen bereitstellen.  

Aber die „Die 66“ dient als größte 50Plus Messe Deutschlands nicht  nur dem Einzelnen, der gebündelt Information, Anregungen und Unterhaltung bekommt, sondern auch ‐ mit Hilfe der Medienberichte ‐  einer Veränderung der öffentlichen Wahrnehmung über die Zielgruppe 50plus, über den demographischen Wandel:

Eine Generation wie die heutige Generation 50Plus gab es  so noch nie. Das komplett Neue daran ist die Verbindung aus enorm viel Lebenserfahrung mit einer mindestens ebenso großen Portion Lebenslust, Aktivität und Fitness. Die heutige Generation 50plus will nicht einfach nur „noch“ am Leben teilhaben, sie ist das Leben in Deutschland: Sie stellt die meisten Wähler, die größte  Konsumentengruppe, die meisten Ehrenamtlichen. Sie füllt die Gastronomie, Museen, Theater und andere Kultureinrichtungen würden ohne sie nicht überleben und ganz nebenbei kümmert sie sich um die pflegebedürftige Großelterngeneration genauso wie um die eigenen Enkel.  

Wer auf der „Die 66“ in diese geballte Menge an Aktivität, Kompetenz und Lebensfreude eintaucht, kann beim Thema Demographischer Wandel eigentlich nur noch eins tun: In Jubel ausbrechen oder – auf „gut wissenschaftlich“ – wie das INSA („Institut für neue soziale Antworten“, einer der Aussteller der „Die 66“) in seiner aktuellen Studie folgern: „Dass die demographische Alterung weitgehend durch eine soziokulturelle Verjüngung älterer Menschen kompensiert wird.“  

Die Messe “66” öffnet heute noch mal ihre Tore. Nichts wie hin!

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