Die #GroKo ist am Ende – wenn es nach den Wählern geht

Immerwährender Streit mit neuen Wortschöpfungen: Ralf Stegner (SPD) fordert ein Ende der #GroKo, Andrea Nahles (SPD) tut so, als sei sie Outsiderin und hätte mit den Friktionen in Berlin nichts zu tun, Angela Merkel (CDU) hält ein Ende der Diskussionen für alternativlos und Horst Seehofer (CSU) will nicht länger der „Watschenbaum“ sein. IUnd was sagen die Bürger? Das hat das Meinungsforschungs-Institut INSA – ein Partner des Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) gefragt.

39 Prozent der Befragten sind dafür, dass die Große Koalition auf Bundesebene aus CDU/CSU und SPD unverzüglich beendet wird. 29 Prozent sprechen sich dagegen aus. Bei beiden Antwortoptionen ist der Anteil bei den Männern höher als bei den Frauen. Jeder vierte Mann (24 %, kumuliert) und 40 Prozent der Frauen (kumuliert) wissen keine Antwort oder machen keine Angabe. 

27 Prozent der 18- bis 24-Jährigen sind dafür, dass die Große Koalition auf Bundesebene unverzüglich beendet wird. Dieser Anteil steigt mit zunehmendem Alter bis auf 44 Prozent bei den ab 55-Jährigen. Je jünger die Befragten, desto häufiger machen sie keine Angabe.

38 Prozent der westdeutschen Befragten sind dafür, dass die Große Koalition im Bund unverzüglich beendet wird. Bei den ostdeutschen Befragten liegt dieser Wert um sechs Prozentpunkte höher (44 %). 30 Prozent der West- und 26 Prozent der Ostdeutschen stimmen der Aussage nicht zu.

Bei den Wählern der Koalitionsparteien ist der Anteil derer, die für ein unverzügliches Ende der Großen Koalition sind, am kleinsten: 17 Prozent der Unionswähler sowie 32 Prozent der SPD-Anhänger geben dies an. Es folgen die Wähler der Grünen (37 %). Höher sind die Werte bei den Wählern der FDP (54 %), der Linkspartei (59 %) und der AfD (80 %). 61 Prozent der Unions-Wähler und 45 Prozent der SPD-Wähler stimmen der Aussage nicht zu. Es folgen die Anhänger der Grünen (35 %), der FDP (28 %), der Linkspartei (23 %) und der AfD (8 %).

Und wie ist die Antwort auf die „Sonntagsfrage?

Die Union erreicht diese Woche 26,5 Prozent und bleibt an erster Stelle. Es folgen die AfD mit 18 Prozent und die Grünen mit 17 Prozent. Die SPD liegt mit 15 Prozent erstmals an vierter Stelle. Es folgen die Linkspartei mit 10,5 Prozent und die FDP mit 9,5 Prozent.

Die CDU/CSU verbessert sich im Vergleich zur Vorwoche um einen halben Prozentpunkt. Die SPD verliert einen Prozentpunkt, während die Grünen um zwei Prozentpunkte zulegen. Die FDP verliert einen halben Prozentpunkt, ebenso wie die Linkspartei. Bei der AfD ergibt sich keine Veränderung.

Bei den sicheren Stimmen bleiben die Union und die Linkspartei auf dem Wert der Vorwoche. Die SPD verliert einen Prozentpunkt. Die AfD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen gewinnen jeweils einen Prozentpunkt sichere Stimmen hinzu.

Bei den potentiellen Stimmen verliert die Union drei Prozentpunkte. Die Grünen büßen vier Prozentpunkte ein und die SPD zwei Punkte. Bei den übrigen Parteien bleiben die Werte unverändert.
Drei Prozentpunkte mehr als letzte Woche können sich grundsätzlich nicht vorstellen, die Union zu wählen, dasselbe gilt für die SPD.

Bei der AfD sinkt der Wert der ausgeschlossenen Stimmen um vier Prozentpunkte, während er bei den Grünen um zwei Prozentpunkte steigt. Bei der FDP und der Linkspartei bleibt der Wert unverändert.

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