Die Inflation in Deutschland beunruhigt Privatanleger

Eine Billion Euro: Das ist die Summe, die die Europäische Zentralbank (EZB) den europäischen Geschäftsbanken anhand zweier Drei-Jahrestender bislang zur Verfügung stellte. Immerhin entspricht die Zahl mit den 12 Nullen in etwa der gesamten Jahres-Wirtschaftsleistung Spaniens. Auch wenn sich die EZB in der Vergangenheit lautstarke Kritik gefallen lassen musste, hat dieses Vorgehen einen durchaus nachvollziehbaren Hintergrund: Die lauernde Gefahr einer Deflation soll um jeden Preis vermieden werden. Und warum? „Ich kenne keine starke Depression in irgendeinem Land oder zu irgendeiner Zeit, die nicht von einer starken Abnahme der Geldmenge begleitet gewesen wäre, und ebenso kenne ich keine scharfe Abnahme der Geldmenge, die nicht von einer harten Depression begleitet gewesen wäre“, konstatiert Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman in seinem bereits 1962 erschienen Buch „Kapitalismus und Freiheit“.

Andererseits kann die Geldschwemme auch zu inflationären Tendenzen führen, die vor allem den Mittelstand bedrohen. Daher fragen sich immer mehr Anleger, wie sie sich vor den Gefahren der Geldentwertung schützen können.

Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der “Invest 2012” der Börse Stuttgart.

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