DVD-Tipp in BESTZEIT-PLUS: Die Super-Cops

Johanna ist Polizistin aus Leidenschaft. Dabei schießt sie gerne übers Ziel hinaus. Sie verhaftet Parksünder, ringt verängstigte Opfer nieder und hilft auch mal Bankräubern, die Beute im Auto zu verstauen. Johanna ist ein Alptraum und besessen von dem Wunsch, zu den Supercops der Elite-Einheit RAID zu gehören. Um ihren Traum mit Realität zu kurieren, verschafft ihr der Innenminister-Papa eine Probezeit bei der RAID. Übermotiviert und mit geballter Tollpatschigkeit wirft sich Johanna auf ihre neue Aufgabe. Die Terror-Gang des berüchtigten „Leopard“ soll endlich unschädlich gemacht werden. Doch mit Johanna in ihren Reihen muss die RAID so einen Einsatz erstmal überleben …

Mit viel Action, vielen Gags und einer ebenso attraktiven wie witzigen Filmpartnerin hat Star-Komiker Dany Boon sein neuestes Comedy-Highlight inszeniert.

Dany Boon

Starkomiker Dany Boon in „Die Super-Cops“

Vor knapp 10 Jahren avancierte Dany Boon zum populärsten französischen Star-Komiker der Gegenwart. Mit „Willkommen bei den Sch’tis“ gelang ihm der erfolgreichste französische Film aller Zeiten. Das gekonnte Spiel mit den Eigentümlichkeiten seiner nordfranzösischen Heimat und deren Bewohner, allen voran deren Dialekt, wurde zu seinem unverkennbaren Markenzeichen. Bis zu seinem 12. Lebensjahr sprach er selbst fast ausschließlich Ch’ti und baute darauf in Kombination mit feinsinnigem bis skurrilem Humor sein Erfolgsrezept auf: Die sympathische Darstellung der kleinen Leute, deren Alltag, Schwächen und Stärken.

Nun erscheint seine neue Erfolgskomödie DIE SUPER-COPS – ALLZEIT VERRÜCKT! fürs Heimkino. Mit über fünf Millionen Besuchern ist das actionreiche Gag-Feuerwerk in Frankreich die erfolgreichste Komödie der letzten Jahre. Wir werfen einen Blick auf Dany Boons Weg von den kleinen Bühnen zum stadionfüllenden Comedy Hit-Garant.

Dany Boon wurde 1966 unter dem bürgerlichen Namen Daniel Hamidou in Armentières an der Grenze zu Belgien als ältester von drei Brüdern geboren. Der Sohn eines algerischen Vaters und einer nordfranzösischen Mutter studierte zunächst an einer belgischen Kunsthochschule. Mitte der 80er-Jahre zog er nach Paris, wo er sich als Musiker und Clown mit Sketchen auf der Straße und in Kleintheatern verdingte und parallel als Grafiker bei einer Trickfilmfirma arbeitete. Seinen Künstlernamen entlieh er der Figur Daniel Boone aus der gleichnamigen US-Westernserie aus den 60ern.

Ab 1992 kam seine Karriere langsam in Schwung, er trat regelmäßig im Fernsehen und bei Festivals auf und konnte schließlich mit seinen One-Man-Shows und Kabarettprogrammen auf Tourneen gehen. 1994 debütierte er in „Le grand blanc de Lambarène“ auf der Kinoleinwand. Seinen Durchbruch feierte er 2005 in der europäischen Großproduktion „Merry Christmas“ an der Seite von Daniel Brühl und Diane Kruger. Seine Nebenrolle in dem Oscar®-nominierten Weltkriegsdrama brachte ihm eine Nominierung für den César® als Bester Nebendarsteller ein.

Der einflussreiche Filmproduzent Claude Berri wurde auf Boon aufmerksam und förderte im darauffolgenden Jahr dessen Regiedebüt „Trautes Heim, Glück allein“, das mit einer Million Besuchern auf Anhieb ein großer Erfolg wurde. So war Claude Berri auch sofort wieder dabei, Boons nächstes Filmprojekt zu unterstützen: „Willkommen bei den Sch’tis“. Obwohl auch wieder unter den gleichen Vorzeichen – Boon schrieb das Drehbuch, führte Regie und spielte eine der Hauptrollen – dürfte der überwältigende Erfolg alle Beteiligten überrascht haben. Mit über 20 Millionen Kinobesuchern allein in Frankreich ist „Willkommen bei den Sch’tis“ der bislang erfolgreichste französische Film der Geschichte. Auch in Deutschland sahen über zwei Millionen Zuschauer Boons schrullige Liebeserklärung an die nordfranzösischen Provinzbewohner.

Auch mit dem folgenden „Nichts zu verzollen“ (2011) über zwei Zöllner an der belgisch-französischen Grenze, konnte er mit über neun Millionen Kinobesuchern in Frankreich einen großen Erfolg feiern. 2014 zeigte sich Boon wieder an der Seite seines Sch’ti-Kollege Kad Merad in „Super-Hypochonder“. Statt von seiner Heimat, ließ er sich diesmal von seiner eigenen Hypochondrie inspirieren.

Von Anbeginn seiner Karriere fühlte sich Boon seiner Heimatregion Nord-Pas-de-Calais tief verbunden. Schon 2003, also vor „Willkommen bei den Sch’tis“, hatte der Komiker mit seinem Heimatdialekt Ch’ti gespielt, der für Außenstehende nur schwer verständlich ist, aber den Reiz seiner Kabarettprogramme und von „Willkommen bei den Sch’tis“ ausmacht. Sogar eine seiner erfolgreichsten Shows hatte er ausschließlich in Ch’ti bestritten – die folgende DVD mit französischen Untertiteln verkaufte sich in Frankreich rekordverdächtige 600.000 Mal.

Trailer zur DVD Die Super-Cops im 50PlusFernsehen

Details zur DVD Die Super-Cops

  • Darsteller: Alice Pol, Dany Boon, Michel Blanc, Yvan Attal
  • Laufzeit: 102 Min.
  • EAN: 889854369996

Kommentar hinterlassen zu "DVD-Tipp in BESTZEIT-PLUS: Die Super-Cops"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: