EURO in allen EU-Ländern? Generation 50Plus ist dafür

Im zurückliegenden Bundestags-Wahlkampf gab es nicht nur einen Wettbewerb der Parteien um die Stimmen der Wähler. Die Meinungsforschungs-Institute mussten beweisen, dass ihre Arbeitsergebnisse zuverlässig sind. Nach dem Brexit-Votum und vor allem der Wahl in den USA, in der Donald Trump ziemlich überraschend und deutlich Hillary Clinton besiegen konnte, waren Zweifel an der Wirkungskraft von Umfragen aufgetaucht. Im BTW2017 waren die Voraussagen nicht weit von dem letztlichen Ergebnis entfernt. Am besten schnitt das Partner-Institut des Bundesverband Initiative 50Plus, INSA, ab, wie die Zeitung die WELT herausfand.

Befürworten die Deutschen die Ausweitung der Euro-Zone auf alle EU-Staaten?

Der INSA-Meinungstrend wollte erfahren, wie die Befragten zu den Zukunftsplänen der Europäischen Union stehen. Für 43 Prozent der Befragten, darunter mehr Männer (47 %) als Frauen (39 %), sollte die Einführung des Euro in allen EU-Mitgliedsländern ein langfristiges Ziel sein. Jeder dritte Befragte (30 %) ist gegenteiliger Meinung.

Etwa jeder fünfte Befragte (18 %) weiß keine Antwort auf die Frage.

Die Einführung des Euro in allen EU-Ländern wird vor allem von der ältesten Altersgruppe ab 65 Jahren (54 %) befürwortet.

Diese Meinung wird nur von 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen unterstützt. Die größte Ablehnung kommt aus der Gruppe der 45- bis 54-Jährigen mit 35 Prozent.

In den Altersgruppen zwischen 25 und 44 Jahren wissen die meisten Befragten keine Antwort (26 %; 24 %).


Titelbild: i-vista/pixelio.de

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