Film „Das letzte Mahl“ – BVI50Plus ruft zu Bildungs-Patenschaft auf

„Das letzte Mahl“ ist ein privates Drama, das an dem historischen Schicksalstag Deutschlands und der Welt stattfindet: Der 30.1.1933 stellt in der Retrospektive einen der radikalsten Einschnitte in die Geschichte unseres Landes dar. Was uns an diesem Datum aber im Besonderen bewegt, ist die Tatsache, dass sich damals kaum jemand unter den Zeitgenossen ernsthaft hat vorstellen können, welche monströsen Konsequenzen die Machtübernahme Hitlers haben würde. Im Rückblick wünscht man sich, den Menschen zurufen zu können: „Nehmt Hitler ernst!“ (Florian Frerichs). Der Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) unterstützt den Film „Das letzte Mahl“.

Der Film „Das letzte Mahl“ 

Handlung

Am Tag der Machtergreifung Hitlers kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei tun sich überraschende Gräben auf: während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis, um der neuen Zeit zu huldigen.

Regiekommentar

„Das letzte Mahl“ ist ein privates Drama, das an einem historischen Schicksalstag Deutschlands und der Welt stattfindet: Der 30.1.1933 stellt in Retrospektive einen der radikalsten Einschnitte in die Geschichte unseres Landes dar. Was uns an diesem Datum aber im Besonderen bewegt, ist die Tatsache, dass sich damals kaum jemand unter den Zeitgenossen ernsthaft hat vorstellen können, welche monströsen Konsequenzen die Machtübernahme Hitlers haben würde. Im Rückblick wünscht man sich, den Menschen zurufen zu können: „Nehmt Hitler ernst!“

Der Trailer zum Film „Das letzte Mahl“

Cast

Regie: Florian Frerichs, Drehbuch: Dr. Stephan Warnatsch & Florian Frerichs, Musik: Ingo Frenzel, Kamera: Konstantin Freyer, Schnitt: Christian R. Timmann.

Darsteller: Bruno Eyron, Michael Degen, Charles Brauer, Sharon Brauner, Patrick Mölleken, Bela B. Felsenheimer, Sandra von Ruffin, Judith Hoersch, Adrian Topol, Daphna Rosenthal, Mira Elisa Goeres und Werner Daehn.

Preis

Auf dem Jüdischen Filmfestival in Budapest ist der historische Kinofilm „Das letzte Mahl“ von Regisseur und Produzent Florian Frerichs mit dem Publikumspreis ausgezeichnet worden.

Die Bild-Zeitung schrieb anlässlich der Welt-Premiere von „Das letzte Mahl“ im April 2018 auf dem LA Jewish Film Festival: „Diesen Film braucht Deutschland jetzt!“ Angesicht einer wachsenden, rechtspopulistischen Entwicklung in ganz Europa ist dieses Statement Lob und Ansporn zugleich, gegen diese Tendenzen aktiv zu werden.

Aus diesem Grund plant der Apollo Film Verleih in Deutschland insgesamt 100 Schul- und Abendvorstellungen am Starttag, dem 30. Januar 2019. Diese Vorstellungen werden durch Paten finanziert, die das Thema verstärkt in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion stellen möchten und so einen Beitrag gegen die weitere Ausbreitung rechter Ideologien leisten.

Apollo Film Verleih ist aktuell bundesweit mit den Kinoketten und Einzelspielhäusern in Kontakt, um die Vorstellungen abzustimmen.

Bildungs-Patenschaft

Wer nicht nur zuschauen möchte, sondern Demokratie aktiv leben und der nachfolgenden Generation Werte vermitteln möchte, der wird Pate einer Vorstellung in einer Stadt, die er sich aussuchen kann. Pate zu sein bedeutet, ein Kartenkontingent in dem lokalen Kino zu erwerben und damit eine Schulvorstellung überhaupt möglich zu machen. Die „Schülerkarten“ kosten 5,00 Euro pauschal. Abrechnet werden die Karten nur, wenn die Vorstellung auch tatsächlich stattfindet. Der Pate ist herzlich eingeladen, seine Vorstellung zu besuchen und das Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern zu suchen. Er kann aber auch anonym bleiben, wenn er das will.

Der Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) unterstützt den Film und die Idee der Bildungs-Patenschaft.

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