INSA-Umfrage: 1 Jahr im Amt – wie sehen die Deutschen Best-Ager US-Präsident Donald Trump?

Official portrait of President Donald J. Trump, Friday, October 6, 2017. (Official White House photo by Shealah Craighead)

Government-Shutdown, Steuerreform, Tweets – Donald Trump wird in den Medien kritisch gesehen. Anlässlich des einjährigen Jubiläums der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trumps wollte das in Erfurt ansässige Meinungsforschungs-Institut INSA – ein Partner des Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) – in einer Umfrage von den Befragten wissen, ob sie finden, dass der US-Präsident in den deutschen Medien unfair dargestellt wird. Die Mehrheit der Befragten (63 %) stimmt dieser Aussage nicht zu, hierbei ergeben sich keine geschlechtsspezifischen Unterschiede. 13 Prozent finden, dass die Darstellung des Präsidenten in den deutschen Medien unfair ist, hierbei beträgt der Anteil der männlichen Befragten 16 Prozent, während er bei den Frauen zehn Prozent ausmacht. Erwähnenswert ist auch, dass mehr Befragte keine Antwort wissen (17 %) als der Aussage zustimmen (13 %) . 

Bezogen auf das Alter der Befragten zeigt sich, dass vor allem Ältere der Aussage eher nicht zustimmen. 71 Prozent der 55- bis 64-Jährigen und 70 Prozent der Befragten ab 65 Jahren stimmen nicht zu. Im Gegenzug stimmen jeweils 15 Prozent der 18- bis 24-jährigen, 25- bis 34-jährigen und 35- bis 44-jährigen Befragten dieser Aussage zu. Diese Altersgruppen sind es auch, welche am häufigsten „weiß nicht“ angeben oder keine Angabe machen: Jeweils 27 Prozent (kumuliert) der 18- bis 24-jährigen und 35- bis 44-jährigen, sowie 29 Prozent der 25- bis 34-jährigen Befragten antworteten so.

Betrachtet man nun die Parteipräferenzen der Befragten, so fällt auf, dass insbesondere Anhänger der AfD finden, dass Donald Trump in den deutschen Medien unfair dargestellt werde. Wähler der anderen Parteien stimmen dem mehrheitlich nicht zu. Vor allem Wähler der Grünen sehen dies so, 86 Prozent dieser Gruppe geben dies an. Auch Wähler der Linken und der SPD (jeweils 78 %), der CDU/CSU (77 %) und FDP (73 %) geben dies mit deutlicher Mehrheit an. AfD-Wähler stellen die Gruppe dar, welche am häufigsten „weiß nicht“ angibt oder keine Angabe macht, der Anteil beträgt 23 Prozent (kumuliert).

Glauben die Befragten, dass Donald Trump in einem Jahr nicht mehr Präsident sein wird?

Überdies wurde gefragt, ob die Befragten glauben, dass Donald Trump in einem Jahr nicht mehr Präsident der USA sein werde. Es zeigt sich, dass rund ein Drittel (31 %) der Befragten der Aussage zustimmt. Der Anteil derer, die sie ablehnen, liegt mit 29 Prozent etwas niedriger. 39 Prozent geben „weiß nicht“ an oder machen keine Angabe. Deutlicher treten geschlechtsspezifische Unterschiede zutage. Der Anteil der weiblichen Befragten, welche der Aussage zustimmen, liegt mit 34 Prozent sieben Prozentpunkte höher als der der Männer (27 %). Im Gegenzug lehnen 38 Prozent der befragten Männer die Aussage ab, während dieser Anteil bei den Frauen 21 Prozent beträgt. 45 Prozent (kumuliert) der weiblichen Befragten antworten mit „weiß nicht“ oder machen keine Angabe, 34 Prozent (kumuliert) der Männer geben dies an .

In Bezug auf das Alter der Befragten kann man die Tendenz erkennen, dass je jünger der Befragte ist, desto eher stimmt er der Aussage nicht zu. Im Gegenzug liegt der Anteil der 55- bis 64-Jährigen, welche der Aussage zustimmen, bei 35 Prozent, der der über 64-Jährigen bei 34 Prozent. Die Gruppe der 45- bis 54-Jährigen antwortet am häufigsten mit „weiß nicht“ respektive macht keine Angabe (43 %, kumuliert), am seltensten tun dies die 18- bis 24-Jährigen (37 %, kumuliert).

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