INSA-Umfrage: Die Antworten auf die aktuelle Sonntagsfrage vom 7. Oktober 2018

Letzten Montag legten Verkehrminister Scheuer (CSU) und Umweltministerin Schulze (SPD) ein Lösungs-Konzept für vom Dieselskandal betroffene Autofahrer vor. Der Massnahmen-Katalog fand wenig Zustimmung bei den Autobauern und wirkt wie ein vorläufiger Schnellschuss – und das drei Jahre nach Beginn des „Dieselgate„. Am selben Montag legten Arbeitsminister Heil (SPD, Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) und Innenminister Seehofer (CSU) ein Papier vor, mit dem die Zuwanderung nach Deutschland erleichtert werden soll. Ein Kern des Papiers ist, dass rechtlich einwandfrei abgelehnte Asylbewerber als Arbeitsmigranten angesehen werden und in Deutschland bleiben dürfen, wenn sie einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben („Spurwechsel“). Wirkt sich die nach außen zur Schau getragene Einigkeit der #GroKo auf die Zustimmungswerte der Bürger für die Parteien aus? Das erfragte das Meinungsforschungs-Institut INSA in der aktuellen Sonntagsfrage.

Aktuell liegt die CDU bei 26 Prozent und die SPD bei 16 Prozent. Die AfD positioniert sich aktuell mit 18,5 Prozent vor der SPD, die FDP befindet sich derzeit bei zehn Prozent. Die Linke kommt aktuell auf 11,5 Prozent und die Grünen kommen auf 14,5 Prozent.

Die AfD gewinnt diese Woche in der Sonntagsfrage einen halben Prozentpunkt dazu. Bei der Union sinkt dieser Anteil um ein Prozent. Bei SPD, FDP, Linke und Grünen tritt hier keine Veränderung ein.

Die CDU und die FDP verlieren diese Woche hinsichtlich ihrer sicheren Stimmen je einen Prozentpunkt. Bei der Linken kommt diese Woche ein Prozentpunkt an sicheren Stimmen hinzu. SPD, AfD und Grüne bleiben bei den sicheren Stimmen unverändert.

Bei den potentiellen Stimmen gewinnt die SPD im Vergleich zur letzten Woche drei Prozentpunkte. Bei den Grünen kommen hier zwei Prozentpunkte hinzu. Dieser Anteil verringert sich bei der FDP um zwei Prozentpunkte. Um einen Prozentpunkt sinkt das Wählerpotential der Linken. Bei Union und AfD sind diese Woche keine Änderungen des Wählerpotentials zu verzeichnen.

Wähler, die sich grundsätzlich gar nicht vorstellen können, eine bestimmte Partei zu wählen, nehmen bei CDU, AfD und den Grünen um jeweils einen Prozentpunkt ab. Bei der SPD sowie der Linken sinkt dieser Anteil um jeweils zwei Prozentpunkte. Bei der FDP verringert sich dieser Anteil um vier Prozentpunkte.

Kommentar hinterlassen zu "INSA-Umfrage: Die Antworten auf die aktuelle Sonntagsfrage vom 7. Oktober 2018"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


%d Bloggern gefällt das: