INSA-Umfrage: So stehen die Bürger zu Angela Merkel

Morgen finden in Bayern, in 2 Wochen in Hessen Wahlen zum Landtag statt. In beiden Bundesländern prognostizieren die Meinungsforschungs-Institute der regierenden CSU und der CDU verheerende Verluste. Im Dezember steht die Neuwahl des Vorstands bei der CDU an. Wollen die Bürger, dass Angela Merkel nicht mehr zur Wahl des Vorsitzes der CDU antritt? Das fragte INSA – ein Partner des Bundesverband Initiative 50Plus.

Insgesamt gibt etwa die Hälfte (47 %) der Befragten an, dass Angela Merkel nicht beim nächsten Bundesparteitag der CDU zur Wahl der CDU-Bundesparteivorsitzenden antreten sollte. Ein Fünftel (22 %) ist dafür. Ebenfalls etwa einem Fünftel (19 %) ist dies egal. Hier liegt der Anteil der männlichen Befragten (21 %) höher als der Anteil, der weiblichen Befragten (17 %).

Untergliedert in die Altersgruppen zeigt sich bei denjenigen, welche sich gegen einen Antritt der CDU-Bundesparteivorsitzenden Angela Merkel beim nächsten Bundesparteitag der CDU zur Wahl des Vorsitzenden positionieren, dass sich die Anteile mit steigendem Alter der Befragten erhöhen. Hier ordnet sich ein Drittel (34 %) der 18- bis 29-Jährigen ein. Die 50- bis 59-Jährigen sind hier zu 55 Prozent vertreten. Bei den ab 60-Jährigen (52 %) sinkt dieser Anteil wieder leicht ab. Dafür sind vorrangig, mit einem Anteil von 29 Prozent, die 18- bis 29-Jährigen. Dieser Anteil sinkt auf 16 Prozent bei den 50- bis 59-Jährigen ab. Ein Fünftel (21 %) entfällt auf die ab 60-Jährigen.

Die Union-Wähler sprechen sich zur Hälfte (51 %) dafür aus, dass Angela Merkel beim nächsten Bundesparteitag der CDU zur Wahl des Vorsitzenden antritt. Etwa ein Fünftel entfällt hier jeweils auf die SPD-Wähler (23 %) sowie die Grünen-Wähler (21 %). Der Anteil der FDP-Wähler liegt bei 18 Prozent und die Linke-Wähler sind hier mit 15 Prozent vertreten.

Die AfD-Wähler, mit sieben Prozent, bilden die Minderheit. Die AfD-Wähler positionieren sich vor allem (81 %) gegen einen Antritt von Angela Merkel für das Amt der Vorsitzenden beim nächsten Bundesparteitag der CDU. Auch Linke-Wähler (58 %) und FDP-Wähler (57 %) sind hier mit hohen Anteilen vertreten. Knapp die Hälfte der SPD-Wähler (47 %) und der Grünen-Wähler (46 %) ordnen sich hier ebenfalls ein. Den geringsten Anteil, mit einem Viertel (25 %), machen hier die CDU-Wähler aus.

Die Afd ist keine Alternative

Für welche Koalitionspartner soll die Union offen sein?

Insgesamt geben die Umfrageteilnehmer zum Großteil an, dass die Union bei Koalitionsbildungen offen gegenüber der SPD (38 %), der FDP (39 %) und dem Bündnis 90 (39 %) sein sollte.

Ein Fünftel (20 %) vertritt die Meinung, dass die Linkspartei für die Union ein möglicher Koalitionspartner sein sollte.

Die Minderheit (16 %) nennt hier die AfD.

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