Kochen 50Plus : „Waldmeisterbowle“

Es muß nicht immer Gavi die Gavi sein. In lichten Laubwäldern verströmt der Waldmeister zurzeit seinen eigentümlichen Duft. Die zarten weißen Blüten erscheinen von April bis Mai. Das ist die richtige Zeit ihn zu ernten und entweder für Tees zu trocknen oder zu einer Waldmeisterbowle zu verarbeiten.

Den typischen Waldmeistergeschmack wussten übrigens schon die mittelalterlichen Klosterbrüder zu schätzen. Sie stellten aus dem Kraut zusammen mit den Blättern der schwarzen Johannisbeere und der Gundelrebe einen Maitrank her. Erstmals dokumentiert wurde das durch den Benediktinermönch Wandalbertus aus Prüm im Jahre 854.

Probieren Sie heute: von BIOSpitzenkoch Andreas Willius „Waldmeisterbowle“

Zutaten (für vier Personen):

  • 0,75 l Riesling (halbtrocken)
  • Saft einer halben Zitrone
  • ½ Bund Waldmeister
  • 4 Erdbeeren
  • 4 Pfefferminzblätter
  • 2 Teeeier

Zubereitung:

Den Waldmeisterbund mit den Blättern nach unten aufhängen und einen Tag trocknen lassen.

Die Waldmeisterblätter von den Stängeln abzupfen und auf die Teeeier verteilen. Den Riesling entkorken und in eine Karaffe gießen. Den Zitronensaft hinzugeben und die Teeeier einhängen. Die Karaffe anschließend für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Danach die Teeeier aus der Karaffe nehmen. 4 Gläser mit jeweils einer Erdbeere und einem Minzblatt garnieren und mit der Maibowle aufgießen.

Zeit für die Zubereitung: etwa 30 Minuten (ohne Trocken- und Ruhezeiten)

Tipp:

Mit kaltem und kohlensäurehaltigem Mineralwasser versetzt, kann die Bowle auch als alkoholreduzierte Schorle genossen werden.

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