Neulich in Berlin: Der Winter und unsere Hysterie. – Ein Kommentar von Uwe-Matthias Müller in BZ-Nachrichten

Nach der Schneebombe kommt die sibirische Eispeitsche. Im Januar 2019 drohen in einigen Alpentälern in den nächsten Nächten Tiefsttemperaturen von bis zu -15° Celsius! O h  m e i n  G o t t!!

Winterspaziergang in den Alpen

Lese ich die Zeitungen, sehe ich die TV-Sender, höre ich das Radio gewinne ich den Eindruck, der Klimawandel bricht über mir zusammen.

Ja, es hat geschneit. In einigen Regionen sogar sehr viel und sehr rasch. Und ja, es sind Menschen zu Tode gekommen. Aber es gibt nun einmal 4 Jahreszeiten. Und nicht wenige von uns werden im heißen Sommer 2018 den kalten Winter herbeigesehnt haben. Wobei: bisher war der Winter doch gar nicht richtig kalt. Weiße kalte Weihnachten hatten wir jedenfalls nicht und auch am Sylvester-Tag hat das Wetter die Leute vom Ballern leider nicht abgehalten. Also: wenn es schneit und kalt ist nennt man das WINTER. Dann muss man sich entsprechend ankleiden, entsprechend vorsichtig fahren und entsprechend vorsichtig laufen, dann ist alles gut.

Warum nur diese ständige Hysterie? Dieser ständige Alarmismus in den Medien? Nur Superlative, je schlimmer desto besser? Wirklich? Stumpfen die Mediennutzer nicht irgendwann ab und wollen und können es nicht mehr hören, lesen, sehen? Mir jedenfalls geht es so.

Ich bin nicht der größte Freund des Winters. Aber er gehört zum Jahr und ohne Winter gäbe es keinen Frühling. Lasst es uns nehmen, wie es ist und vor allem: bleiben wir gelassen. Egal was die Zeitung mit den GROßEN Buchstaben schreibt…

Der Autor Uwe-Matthias Müller

Uwe-Matthias Müller ist Gründer und Vorstand des Bundesverband Initiative 50Plus. Bis 1998 hat er mit seiner Frau und den beiden Töchtern in (West-)Berlin gelebt. Heute lebt er in Bayern.

Uwe-Matthias Müller kommt viel und gern nach Berlin. „Als Berliner auf Zeit geniesst man nur die Vorteile der Hauptstadt und kann die vielen Unzulänglichkeiten einfach ignorieren.“

Mit „Neulich in Berlin…“ erzählt UMM Erlebnisse und Eindrücke aus der Stadt, die sich selbst als arm aber sexy beschreibt.

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