Rentenpolitik der Bundesregierung: Junge fühlen sich benachteiligt

Die aktuelle Rentenpolitik geht zu Lasten der Jüngeren. Das meinen mehr als zwei Drittel der Deutschen. Für den INSM-Rentenmonitor fragte das Meinungsforschungsinstitut Civey, ob die Rentenpolitik vorteilhaft oder nachteilig für zukünftige Generationen sei. 70 Prozent antworteten mit eher oder eindeutig nachteilig. Eher oder eindeutig vorteilhaft sagten nur 8 Prozent, während 23 Prozent sich bei der Antwort nicht entscheiden konnten.

Bei der Beurteilung der aktuellen Rentenpolitik gibt es einen erheblichen Unterschied zwischen den Generationen. Unter den über 65-Jährigen meinen knapp 11 Prozent, die Jüngeren würden von der Rentenpolitk profititieren. Aber nur gut 3 Prozent der 30- bis 39-Jährigen sehen das genauso. Diese Altersgruppe meint zu 80 Prozent, dass die Rentenpolitik für künftige Generationen nachteilig sei. Bei den über 65-Jährigen glauben das nur 58 Prozent.

Dazu sagt INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr: „Seit Jahren verteilt die Bundesregierung Rentengeschenke auf Kosten der Jüngeren. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch politisch kurzsichtig. Wir brauchen wieder eine generationengerechte Rentenpolitik, die sich nicht am nächsten Wahltermin, sondern an der langfristigen Stabilität des Systems orientiert. Das wäre auch ein Zeichen des Respekts gegenüber künftigen Generationen.“

Bundesverband Initiative 50Plus macht den Generationen-Pakt zum Thema der Demografie-Debatte Deutschland

„Die Jugend ist gefordert. Sie muss sich mehr interessieren und mehr einmischen. Demografie und Rentenpolitik sind elementar wichtige Themen, die jeden interessieren müssen! Daher wird der Bundesverband Initiative 50Plus den Generationen-Pakt zum zentralen Thema der Demografie-Debatte Deutschland im Herbst in Berlin machen.“ so Uwe-Matthias Müller, Bundesverband Initiative 50Plus (BVI50Plus) in BZ-NachrichtenTV.

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