Soll Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Kanzlerin bleiben?

Eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungs-Institutes INSA kurz vor der  Europa-Wahl bringt überraschende Zahlen. Ältere und gut gebildete wollen die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer („AKK“) nicht vorzeitig nach der Macht im Bundeskanzleramt greifen sehen.

Insgesamt 44 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleiben sollte. Dies trifft auf 45 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen zu. 33 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage nicht zu, 13 Prozent wissen hier keine Antwort.

Mit Blick auf das Alter zeigt sich, dass die absolute Mehrheit der Befragten ab 65 Jahren dafür ist, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleibt. Bei den jüngeren Altersgruppen liegen die Anteile derer, die der Aussage zustimmen, zwischen 39 und 44 Prozent. 41 Prozent der 55- bis 64-Jährigen stimmen der Aussage nicht zu, gefolgt von den 35- bis 54-Jährigen (jeweils 35 %) und den ab 65-Jährigen (34 %). Bei den 25- bis 34-Jährigen beträgt der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, 28 Prozent, bei den 18- bis 24-Jährigen liegt er nur bei 20 Prozent. Dies kann durch den hohen Anteil an Befragten in dieser Altersgruppe erklärt werden, die keine Antwort wissen (22 %).

Die absolute Mehrheit der Befragten mit Universitäts- oder Fachhochschulabschluss (53 %) und der Befragten, die sich noch im Studium befinden (51 %), ist dafür, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleibt. 42 Prozent der Befragten mit Lehrabschluss, 37 Prozent der Befragten, die noch eine Ausbildung absolvieren, und 35 Prozent der Befragten ohne Abschluss stimmen der Aussage ebenfalls zu. Die Anteile derjenigen, die der Aussage nicht zustimmen, liegen für alle Gruppen an Berufsabschlüssen zwischen 24 und 36 Prozent. Mehr als ein Fünftel (22 %) der Befragten ohne Abschluss weiß keine Antwort.

Der Anteil derer, die dafür sind, dass Angela Merkel bis zum Ende der Legislaturperiode Bundeskanzlerin bleibt, ist bei den Wählern der CDU/CSU mit 83 Prozent am größten und bei den Wählern der AfD mit zehn Prozent am kleinsten. Die Grünen-Wähler stimmen der Aussage mit 59 Prozent zu, die Anteile der Wähler der SPD, der FDP, der Linken und sonstiger Parteien liegen zwischen 38 und 50 Prozent. Entsprechend ist der Anteil derer, die der Aussage nicht zustimmen, bei den AfD-Wählern mit 83 Prozent am größten und bei den Wählern der Union mit zwölf Prozent am kleinsten. Während nur vier Prozent der CDU/CSU-Wähler und nur fünf Prozent der AfD-Wähler hier keine Antwort wissen, liegt dieser Anteil bei den Wählern von SPD, FDP, Linke, Grünen und sonstigen Parteien zwischen 13 und 16 Prozent.

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