Sonntagsfrage: die SPD kommt nicht mehr auf’s Sieger-Podest

Die SPD hat es schwer. Die einst stolze Arbeiter-Partei steht ohne Führung da, kein Bewerber aus der „1. Reihe“ will das „schönste Amt nach Papst“ (Franz Müntefering) noch haben. Und selbst in den Bundestag will für die SPD niemand mehr. So findet sich aktuell kein Nachrücker für Andrea Nahles, wenn die tatsächlich im September den Bundestag verlässt, wie aus der Berliner Gerüchte-Küche zu hören ist. Wie reagieren die Wähler? INSA hat die Sonntagsfrage gestellt.

Auch diese Woche ist die CDU mit 27,5 Prozent stärkste Kraft. Es folgen die Grünen mit 23,5 Prozent und die AfD mit 15 Prozent. 11,5 Prozent der Stimmen entfallen auf die SPD und auf Platz fünf liegen FDP und Linke gleichauf mit neun Prozent.

Im Vergleich zur Vorwoche gewinnt die Linkspartei ein Prozentpunkt hinzu und die Union und AfD können jeweils einen halben Pluspunkt verzeichnen. SPD und Grüne müssen jeweils einen Prozentpunkt Verlust hinnehmen, während die FDP ihren Stimmenanteil halten kann.

Der Anteil an sicheren Stimmen erhöht sich diese Woche bei der Linkspartei um einen Prozentpunkt. Die SPD verliert hier zwei Punkte, während der Anteil an sicheren Stimmen bei den restlichen Parteien unverändert bleiben.

Bei den potentiellen Wählern erhöht sich diese Woche der Anteil bei der SPD um fünf und bei den Grünen um zwei Prozentpunkte. Die AfD verliert hier zwei und die Union und Linke jeweils einen Punkt. Bei der FDP zeigen sich auch hier keine Veränderungen.

Der Anteil nicht zu erreichender Wähler steigt mit vier Prozentpunkten am meisten bei der FDP. Während sich dieser Anteil bei CDU/CSU, SPD, AfD und Linkspartei um je zwei Prozentpunkte erhöht, bleibt er bei den Grünen unverändert zur Vorwoche.

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