Sonntagsfrage und Erststimme – was sagen die Bürger? Der aktuelle INSA-Meinungstrend

Wie steht es um die Volksnähe der Parteien in Deutschland – welche Direktkandidaten wählen die Bürger? Diese und die Sonntagsfrage beantwortet eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungs-Institutes INSA.

In der Sonntagsfrage des INSA-Meinungstrends ist diese Woche die Union mit 26 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von den Grünen mit 23 Prozent. Auf Platz drei folgen SPD und AfD mit jeweils 14 Prozent. Die FDP und die Linke würden jeweils neun Prozent der Stimmen erhalten.

Im Vergleich zur Vorwoche gewinnt die FDP damit einen Prozentpunkt hinzu, die Linke und die SPD gewinnen jeweils einen halben Punkt hinzu. CDU/CSU und die Grünen verlieren jeweils einen Prozentpunkt, während sich bei der AfD keine Veränderung zeigt.

Der Anteil an sicheren Stimmen erhöht sich bei der FDP, der Linkspartei und den Grünen um jeweils einen Punkt. Die Union verliert zwei Punkte. SPD und AfD können ihren Anteil an sicheren Stimmen halten.

Bei keiner der Parteien verringert sich der Anteil an potentiellen Stimmen diese Woche. CDU/CSU, AfD und FDP gewinnen hier jeweils zwei Punkte und die SPD einen Punkt hinzu. Bei der Linke und den Grünen zeigen sich keine Veränderungen.

Der Anteil nicht zu erreichender Wähler sinkt bei der FDP um vier Prozentpunkte und bei der Union, der SPD, der AfD und den Grünen um zwei Prozentpunkte. Bei der Linkspartei bleibt dieser Anteil gleich.

Auf die Zweitstimme kommt es an – Aber wie würden die Befragten mit ihrer Erststimme wählen?

Wenn am Sonntag Bundestagswahlen gewesen wären, würde die relative Mehrheit der Befragten (23 %) den Direktkandidaten der CDU/CSU wählen. Weitere 18 Prozent würden den Direktkandidaten der Grünen wählen und zwölf Prozent den Direktkandidaten der SPD. Die wenigsten Befragten (3 %) würden den Direktkandidaten sonstiger Parteien wählen.

97 Prozent, d.h. nahezu fast alle befragten CDU/CSU-Wähler, würden den Direktkandidaten der Union wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären. Ein Zehntel der FDP-Wähler würde ebenfalls diesen Kandidaten wählen. 92 Prozent der AfD-Wähler würden den Direktkandidaten ebendieser Partei wählen und jeweils 89 Prozent der Grünen- bzw. SPD-Wähler würden den Direktkandidaten der Grünen bzw. der SPD wählen. Der Anteil der Wähler, die den Direktkandidaten „ihrer“ Partei wählen würden, sinkt weiter auf 82 Prozent für den Direktkandidaten der Linkspartei, auf 80 Prozent für den Direktkandidaten der FDP und sogar bis auf 73 Prozent für den Direktkandidaten sonstiger Parteien. Zehn Prozent der Wähler sonstiger Parteien würden den Direktkandidaten der Grünen wählen, sieben Prozent den Kandidaten der Union.

 

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