Sonntagsfrage zum Bund und zur EU: Ältere wählen die Union

In der Sonntagsfrage des aktuellen INSA-Meinungstrends ist die Union mit 28,5 Prozent stärkste Kraft. Mit 20 Prozent liegen die Grünen auf Platz zwei, gefolgt von der SPD mit 16 Prozent. Die AfD erreicht 14 Prozent, die FDP neun Prozent und die Linke 8,5 Prozent.

Die Grünen gewinnen somit im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und die CDU/CSU einen halben Punkt hinzu. Die SPD und die AfD halten ihren Wert, während die FDP einen Punkt und die Linke einen halben Prozentpunkt verlieren.

Die Potentialanalyse zeigt, dass die Union zwei Punkte an sicheren Stimmen hinzugewinnt, während die FDP zwei Prozentpunkte an sicheren Stimmen verliert. SPD und AfD verlieren jeweils einen Punkt an sicheren Stimmen. Bei der Linken und den Grünen zeigen sich hier keine Veränderungen.

An potentiellen Wählern gewinnen die CDU/CSU, die Linke und die Grünen gewinnen jeweils einen Prozentpunkt hinzu, während die FDP zwei Punkte und die SPD und die AfD jeweils einen Punkt verlieren.

Der Anteil an nicht zu erreichenden Wählern vergrößert sich diese Woche bei allen Parteien. Bei SPD und FDP vergrößert sich dieser Anteil um 5 Prozentpunkte, bei Union und Linke um 3 Prozentpunkte, bei den Grünen um zwei Prozentpunkte und bei der AfD um einen Punkt .

Wie würden die Befragten wählen, wenn diesen Sonntag schon Europawahl wäre?

Insgesamt 28 Prozent der Befragten würden die CDU/CSU wählen, wenn am kommenden Sonntag Europawahl wäre. Zweitstärkste Kraft wären die Grünen mit 19 Prozent, gefolgt von der SPD (15 %), der AfD (13 %), der Linken (8 %) und der FDP (7 %). Vier Prozent der Befragten würden ihre Stimmen sonstigen Parteien geben, drei Prozent den Freien Wählern, zwei Prozent der PARTEI und jeweils ein Prozent der Piratenpartei und der Partei Mensch Umwelt Tierschutz.

Die Anteile der Frauen, die die CDU/CSU (29 %) und die Grünen (22 %) wählen würden, sind größer als die Anteile der Männer, die Union (27 %) und Grüne (17 %) wählen würden. 15 Prozent beider Geschlechter würden ihre Stimme der SPD geben. Die Anteile derjenigen, die die AfD, die Linke oder die FDP wählen würden, sind bei den Männern (15 %, 8 % und 8 %) größer als bei den Frauen (11 %, 7 % und 6 %).

Mit zunehmendem Alter würden tendenziell mehr Befragte die CDU/CSU wählen, wenn am kommenden Sonntag Europawahl wäre: der Anteil steigt von 18 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen bzw. 17 Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen bis auf 37 Prozent bei den Befragten ab 65 Jahren. Der Anteil der Befragten, die die Grünen wählen würden, sinkt mit zunehmendem Alter nahezu kontinuierlich von 28 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen bis auf 15 Prozent bei den ab 65-Jährigen. Ähnliches zeigt sich für die FDP: Während 14 Prozent der jüngsten Altersgruppe die FDP wählen würden, trifft dies nur noch auf fünf bzw. sechs Prozent der zwei ältesten Gruppen zu. Die AfD würden nur vier Prozent der 18- bis 24-Jährigen wählen, während die Anteile der restlichen Altersgruppen zwischen elf und 17 Prozent liegen. Mit elf Prozent ist der Anteil derer, die sonstige Parteien wählen würden, bei den 25- bis 34-Jährigen am größten.

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