Sozialkosten in Deutschland hoch wie nie

Kosten hoch wie noch nie: unser Sozialsystem kostete uns 2017 fast eine Billion Euro.

Das Sozialbudget des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lag 2017 bei 965,5 Milliarden Euro und damit um 36,5 Mrd. Euro (drei Prozent) mehr als 2016. In den vergangenen 25 Jahren haben sich die Sozial-Ausgaben in Deutschland sogar mehr als verdoppelt. Das berichtet die BILD. Der Anteil der Sozialkosten am Bruttoinlandsprodukt betrug 2017 29,6, %.

Kostentreiber ist die Rente

Den höchsten Anteil an den Sozialkosten beanspruchten die Renten (301 Mrd. Euro) und Beamten-Pensionen (57,7 Mrd. Euro). Krankenversicherung ( 228,6 Mrd. Euro) und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (52,1 Mrd. Euro) waren der zweite große Kostenblock. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende kostete 45 Mrd. Euro.

Wohin fließt das Geld? 

Vom 965,5 Mrd. Euro umfassenden Sozialbudget wurden 563,1 Mrd. Euro an Einkommensleistungen („Transfer-Zahlungen“) ausgezahlt. Darunter fielen z.B. Renten, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder das Arbeitslosengeld.

362,1 Mrd. Euro wurden für Sachleistungen ausgegeben wie z.B. Arztbehandlung, Medikamente oder Wohngeld.

35,6 Mrd. Euro kostete die Verwaltung des Sozialsystems.

Und wer bringt das Sozialbudget auf?

Finanziert wurde das gesamte Sozialsystem zu 34,2 Prozent durch Arbeitgeberzuschüsse, zu 33,4 Prozent durch die Steuereinnahmen des Staates und zu 30,8 Prozent durch die Beiträge der Versicherten.

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