Wachstumsprojektion 2025 für die deutschen neuen Länder leidet unter Demografie

Im Zeitraum bis zum Jahr 2025 dürfte die Produktion (Bruttoinlandsprodukt) je Einwohner in den ostdeutschen Ländern schwächer zunehmen als in den westdeutschen Ländern. Maßgeblich dafür  ist die in den ostdeutschen Ländern ungünstiger verlaufende demographische Entwicklung. 

Diese kann durch die sich weiter angleichende Produktivität und Kapitalintensität nicht kompensiert werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langfristprojektion des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) für Deutschland insgesamt und für die deutschen Länder.

Zwar verläuft die Entwicklung auch in den westdeutschen Ländern heterogen. Im Gegensatz zu den ostdeutschen Flächenländern dürfte es jedoch in keinem westdeutschen Land mit heute unterdurchschnittlicher Produktion je Einwohner zu einer spürbaren Vergrößerung des Abstandes zum Bundesdurchschnitt kommen. 

Die Projektion soll nicht die wahrscheinlichste zukünftige Entwicklung aufzeigen, sondern ein Szenario beschreiben, das sich ergibt,  wenn die Trends der Vergangenheit fortgeschrieben werden. Die tatsächliche Entwicklung kann durch wirtschaftspolitische Maßnahmen beeinflusst werden. Ansatzpunkte dafür sind nach Ansicht der Autoren insbesondere der technologische Fortschritt und die Kapitalintensität in den schwächeren Regionen.

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